Was haben schuppige Haut, sprödes Haar und brüchige Fingernägel gemeinsam? Relativ häufig die Ursache. Und obwohl sich viele Menschen mit genau diesen Problemen herumplagen, ist ihnen Biotin kein Begriff. Dabei ist das häufig auch als Vitamin B7 bezeichnete Biotin so wichtig, dass ein Mangel daran zu eben diesen unschönen Erscheinungen führt.

Dabei können auch Sie mit ein paar einfachen Tricks und Justierungen vor allem in Bezug auf die Ernährung schnell dafür sorgen, dass der Biotin-Haushalt wieder in das Gleichgewicht gebracht wird und Haut, Haar und Nägel in neuem Glanz erscheinen.

​Biotin: Wichtiges und trotzdem unbekanntes Vitamin

Biotin – klingt irgendwie nach einer hochgiftigen Chemikalie, ist aber ein lebenswichtiges und gerade unter dem kosmetischen Aspekt bemerkenswertes Vitamin. Das häufig als Vitamin B 7, aufgrund seiner positiven Beeinflussung des Haarwachstums selten auch Vitamin H bezeichnete wasserlösliche Vitamin benötigt der Mensch für kräftige Haare, robuste Nägel und strahlende Haut.

Kurios: Die Entdeckung der Substanz erfolgte in mehreren Schritten, zunächst von Steinitz im Jahr 1898 und letztlich final von Harris et al. durch die chemische Synthese von Biotin im Jahr 1943.

Dass Biotin entdeckt wurde, dürfte seither bei vielen Menschen für Erleichterung sorgen. Denn das Vitamin ist nicht nur ein wichtiger Baustein in Sachen Haarwachstum, es sorgt nicht nur für gesunde Nägel und verleiht der Haut nicht nur die nötige Feuchtigkeit und den perfekten Glanz. Biotin ist auch am Fett-und Eiweißstoffwechsel beteiligt und spielt zudem noch eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der im Erbgut enthaltenen Informationen.

Je nach Körpergewicht benötigt jeder Mensch zwischen 30 und 60 Milligramm Biotin pro Tag, was allerdings gar nicht so leicht ist. Denn zum einen kann das Vitamin nur schwerlich vom Körper selbst hergestellt werden, zum anderen bleibt es aufgrund seiner chemischen Beschaffenheit nur kurz im Organismus. Biotin ist nämlich ein wasserlösliches Vitamin, das über den Urin ausgeschieden wird. Umso wichtiger ist die regelmäßige Zufuhr durch die richtige Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel, um dem drohenden Biotinmangel entgegenzuwirken.

​Biotinmangel Symptome

Die kurzzeitige Unterversorgung mit Biotin dürfte bei Ihnen keinerlei Beschwerden oder Auffälligkeiten hervorrufen. Unangenehm und unansehnlich wird es erst, wenn Ihr Körper über einen längeren Zeitraum auf die benötigte Menge verzichten muss. Dann sind die ersten Anzeichen Muskelbeschwerden oder lichter werdendes Haar, in manchen Fällen verändert sich auch die Haarfarbe. Nicht selten fühlen sich die Fuß- und Fingernägel spröde und rau an, sie reißen deshalb auch relativ leicht ein. Bezüglich der Haut treten unterschiedlichste Störungen wie beispielsweise Rötungen oder Irritationen auf.

Nicht immer aber äußert sich der Biotinmangel ausschließlich durch sichtbare Symptome. Sehr oft sogar klagen die Betroffenen über Stimmungsschwankungen und extreme Müdigkeit, auch Appetitlosigkeit sowie Übelkeit zählen zu den Symptomen.

Warum und weshalb: Die Ursachen für einen Biotinmangel

Der Grund für eine Unterversorgung von Biotin kann unterschiedlichster Natur sein. Die folgenden Ursachen sind dabei am wahrscheinlichsten.

Medikamente

Da Biotin über den Gastrointestinaltrakt resorbiert wird und in die Blutbahn gelangt, sind die Medikamente für einen Mangel verantwortlich, welche die Darmflora stören – unter anderem also Antibiotika. Häufig geht eine Unterversorgung auch mit der Einnahme von Medikamenten gegen Krampfanfälle oder Verdauungsstörungen einher.

Biotindasemangel

BTD ist eine seltene Erbkrankheit, zugleich aber die häufigste Ursache für einen Biotinmangel. Wer unter dieser Krankheit leidet, dessen Körper kann kein Biotin aufnehmen – verursacht durch eine Mutation im BTD-Gen. Im Durchschnitt ist etwa eines von 60.000 Neugeborenen von Biotindasemangel betroffen. In den schlimmsten Fällen führt die Krankheit zu Hirnschäden, Koma oder sogar zum Tod.

Ernährung über eine Magensonde oder intravenös​

Diese Ursache hängt eng mit der Tatsache zusammen, dass Biotin über den Gastrointestinaltrakt resorbiert wird und dann erst in die Blutbahn gelangt. Wenn ein Mensch nun allerdings seine Nahrung nun nicht normal zu sich nimmt, sondern über eine Magensonde oder intravenös, kann Biotin nicht auf natürlichem Weg in den Organismus gelangen. Es muss deshalb zugesetzt werden.

Diäten über einen langen Zeitraum​

Immer wieder wird gepredigt, dass eine einseitige Diät zwar über kurze Zeit gesehen zu einer Gewichtsabnahme führt. Weil durch die einseitige oder zu geringe Nahrungsaufnahme aber wichtige Nährstoffe zu wenig oder gar nicht aufgenommen werden, kann dies langfristig zu Unterversorgungen führen. Vor allem im Falle von Biotin, dem Vitamin, das ausschließlich über die richtigen Nahrungsmittel zugeführt wird, ist eine einseitige Ernährung deshalb verheerend. Zwangsläufig werden sich die bereits beschriebenen Symptome einstellen, da dem Organismus das Vitamin fehlt.

Diese Personen sind gefährdet

Warum Frauen zu einem Biotinmangel neigen, die in naher Zukunft Nachwuchs erwarten, ist wissenschaftlich noch nicht erforscht. Denn eigentlich sollten sie über die erhöhte Nahrungsaufnahme ausreichend Biotin zu sich nehmen. Ein Grund könnte sein, dass dies allerdings nicht reicht, um auch das eigene Kind damit zu versorgen. Eine andere These äußert die Vermutung, dass bei Schwangeren während der Schwangerschaft und der Stillzeit aufgrund diverser biochemischer Vorgänge das Biotin schneller abgebaut wird.

Offensichtlicher ist da schon, dass Personen zu einem Biotinmangel neigen, die unter den oben genannten Krankheiten leiden – sei es unter Biotindasemangel oder einer chronischen Magen-Darm-Krankheit, die dauerhaft mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden muss. Zuletzt tritt Biotinmangel auch häufig bei Menschen auf, die einen hohen Alkoholkonsum aufweisen. Denn der Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und damit auch die wichtigen Nährstoffe wie Biotin.

Biotinspiegel: So wird ein Mangel diagnostiziert

Häufig wird Biotinmangel selbst von einem Arzt nicht bei der ersten Untersuchung diagnostiziert, da die Symptome fälschlicherweise auf andere Krankheiten schließen lassen. Am einfachsten lässt sich Klarheit schaffen, wenn der behandelnde Arzt über den Urin oder das Blut den Biotinspiegel bestimmt. Normale Werte liegen hierbei bei 400 bis 1200 Nanogramm pro Liter – die große Spannweite erklärt sich durch tägliche Schwankungen des Biotinspiegels. Daher sollten zwei Untersuchungen binnen weniger Tage vorgenommen werden.

Auf eigene Faust und schon gar nicht ohne fundierte Diagnose sollten Sie Ihren Biotinmangel aber nicht behandeln. Denn durch die Bestimmung des Biotinspiegels erfährt der Arzt genau, wie ausgeprägt der Mangel ist und wie dieser behoben werden kann. Eine zu hohe Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln beispielsweise ist zwar unwahrscheinlich, häufig aber reicht schon eine minimale Anpassung des Ernährungsplans, um den Biotinhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Ernährung und Ergänzung: Die Behandlungsmöglichkeiten

Der tägliche Bedarf an Biotin ist vom Alter abhängig.Während Neugeborene bis vier Monate lediglich eine Menge von fünf Milligramm benötigen, ist es für den Rest des ersten Lebensjahres bereits das Doppelte. Bis zum Alter von sieben Jahren sollten die Heranwachsenden zwischen 10 und 15 Milligramm zu sich nehmen, danach dann bis zu 30 Milligramm. Ab dem Alter von 15 Jahren benötigen alle Menschen unabhängig vom Geschlecht zwischen 30 und 60 Milligramm Biotin täglich. Diese Mengen sind über folgende zwei Wege zu erreichen:

Richtige Ernährung

Viel Biotin ist vor allem in Innereien wie Leber oder Nieren enthalten. Zu den besten Biotin-Lieferanten zählen zudem Eier, Haferflocken, Nüsse und sämtliche Milchprodukte. Die erstgenannten Produkte weisen alle einen Biotingehalt von mindestens 20 Milligramm pro 100 Gramm auf – schon mit einer richtig kombinierten Mahlzeit am Tag kann damit der tägliche Bedarf mehr als gedeckt werden.

Da für viele Menschen aber selbst das unmöglich scheint, ist in den vergangenen Jahren die Entwicklung von Nahrungsergänzungsmitteln weit vorangeschritten. Auf dem Markt sind unzählige Produkte erhältlich, mit denen ein Mangel unter anderem an Biotin entgegengesteuert werden soll. Dass sich dabei nicht alle Präparate für jeden Menschen eignen, versteht sich von selbst.

Nahrungsergänzungsmittel

Diese sollten nur dann genommen werden, wenn dadurch das fehlende Puzzleteil in Sachen Ernährung eingesetzt wird – und nicht, wenn Sie dem Körper durch falsche Präparate oder eine falsche Dosierung mehr schaden als helfen. Zudem liegt es in der Natur der Sache, dass das natürliche Biotin, das Sie über die Nahrung zu sich nehmen, eine bessere Qualität und Wertigkeit besitzt als das synthetisch hergestellte in den Kapseln.

Zudem können Nebenwirkungen auftreten. Bevor Sie auch nur zu einem einzigen Nahrungsergänzungsmittel greifen, sollten Sie daher unbedingt Ihren Arzt zum Rat bitten. Denn nur er kann in einem ersten Schritt feststellen, ob tatsächlich ein Mangel an Biotin vorliegt. Nur er kann dann entscheiden, wie hoch die Dosierung sein sollte und auch nur er kann geeignete Ratschläge zu den richtigen Präparaten geben. Zudem ist Geduld gefragt: Erste Erfolge zeigen sich meistens erst nach einige Monaten.

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Fazit: Biotinmangel kann unschöne Folgen haben, aber auch leicht bekämpft werden

Da viele Menschen gar nicht wissen, dass es das Vitamin Biotin gibt und welche Wirkungen es auf den Organismus hat, tritt ein Biotinmangel relativ häufig auf. Kraftloses Haar, spröde Nägel und unreine Haut können die Folgen sein. Dabei lässt sich Biotinmangel leicht durch die richtige Ernährung beheben – unter Umständen müssen Nahrungsergänzungsmittel wie die Vitamin-B7-Tabletten von Cosphera Biotin helfen.

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