Hat eine Frau die magische 50 überschritten, lassen Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und die berühmten Hitzewallungen in der Regel nicht mehr lange auf sich warten. Mit dem Start in die Menopause sind das typische Begleiterscheinungen, mit denen Frauen täglich zurecht kommen müssen.

Wenn sich dazu allerdings auch noch Haarausfall bemerkbar macht, ist die Stimmung an ihrem Tiefpunkt angelangt. Das muss aber nicht sein. Wir verraten Ihnen, warum Ihre Haare überhaupt ausfallen und was Sie aktiv dagegen tun können.

Warum ​Frauen in den Wechseljahren Haarausfall bekommen

Sind die Wechseljahre erst einmal in vollem Gang, verliert bei jeder vierten Frau das Haar merklich an Fülle. Für gewöhnlich ist das total normal und kein Grund zur Besorgnis. Immerhin lockern sich bei jedem von uns pro Tag etwa einhundert Haare. Wenn beim Kämmen allerdings ganze Strähnen in der Bürste bleiben und sich so langsam auch kahle Stellen auf dem Kopf bemerkbar machen, wird es Zeit, etwas dagegen zutun.

Bevor Sie allerdings Maßnahmen gegen Ihren Haarausfall ergreifen, sollten Sie erst einmal herausfinden, was genau Ihre Mähne eigentlich dünner werden lässt. Die Ursachen können hier unterschiedlicher Herkunft sein.

Hormonschwankungen sind oft ein Grund​

Die wohl bekannteste Ursache für Haarausfall – und das nicht nur in den Wechseljahren – sind die Hormone. Startet eine Frau in die Menopause, macht Ihr Körper eine Vielzahl an Veränderungen durch, die eng mit dem Hormonhaushalt verknüpft sind. Der macht in dieser Phase quasi einen Satz und stellt alles auf den Kopf.

Die Östrogene verpuffen und männliche Hormone machen sich an ihrer Stelle breit. Die Folge sind neben starkem Schwitzen, depressiver Verstimmung und trockener Haut eben auch Haarausfall. Letzteres ist für viele Frauen ganz besonders belastend, da es nach Außen hin jeder sieht.

​Was auch eine Rolle spielen kann​

Wenn Sie sich in der Menopause befinden und auch Ihr Haar immer dünner wird, muss das aber nicht zwangsläufig am Neusortieren Ihrer Hormone liegen. Oft spielt nämlich auch die allgemeine Lebensweise eine enorme Rolle, wenn es um Haarausfall geht.

Gerade in der heutigen Zeit muten wir unserem Körper mit dauerhaftem Stress, schlechter Ernährung und zu wenig Bewegung zu viel zu. Wir lassen ihm zudem kaum Zeit, sich zu regenerieren, sodass er aus dem Gleichgewicht gerät.

Auch übermäßige Säuren in unserem Körper nehmen einen schlechten Einfluss auf unsere Gesundheit und das Erscheinungsbild von Haut und Haar. Trinken Sie zum Beispiel viel Kaffee oder Alkohol und rauchen zudem auch noch?

Dann ist Ihr Körper ständig in Arbeit, diese Säuren durch Mineralstoffe zu neutralisieren. Ihr Blut muss nämlich stets einen konstanten pH-Wert haben, damit Sie überleben können. Wenn der Körper aber nun nicht mehr auf ausreichend Mineralstoffe zurückgreifen kann, die wir ihm über die Nahrung zuführen, ist er gezwungen, andere Depots anzugreifen. Das sind in der Regel unsere Knochen, die Zähne und auch die Haare.

So können Sie den Haarausfall in den Wechseljahren verhindern

Wer unter dünnem Haar und Haarverlust leidet, muss sich aber keines Falls damit abfinden – auch in den Wechseljahren nicht! Es gibt nämlich durchaus Mittel und Wege, diesem Problem entgegenzuwirken. Wir zeigen ihnen, welche das sind.

​#1 Vermeiden Sie Stress​

Immer auf Achse, mit dem Handy am Ohr und am liebsten noch so wenig Schlaf wie möglich – so sieht unser Alltag in der Regel aus. Das ist aber überhaupt nicht gut für unsere Gesundheit und unser Erscheinungsbild.

Wenn Sie etwas gegen Ihren Haarausfall tun wollen, sollten Sie daher unbedingt versuchen, den Stress zu reduzieren oder am besten ganz zu vermeiden. Das führt unter anderem zu einem gesünderen Nachtschlaf und ermöglicht Ihrem Körper, sich besser zu erholen. Das tut nicht nur Ihren Haaren gut.

​#2 Treiben Sie Sport​

Man unterschätzt es immer, aber ausreichend Bewegung ist gerade in den Wechseljahren das A und O. Mindest 3x sollten Sie daher pro Woche etwa eine halbe Stunde Sport treiben. Dabei ist es völlig egal, ob Sie Fahrradfahren, Walken oder Schwimmen. Wichtig ist, dass Sie das Herz-Kreislauf-System in Schwung halten und Ihre Knochen und Muskel stärken.

Neben einem gesunden und straffen Körper hat das noch einen weiteren positiven Effekt. Körperliche Betätigung fördert nämlich die Durchblutung Ihrer Kopfhaut und hilft so auch dabei, Ihre Haare mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Ein Grund mehr, die Sportschuhe zu schnüren und einfach zu starten.

​#3 Ernähren Sie sich ausgewogen​

Wer in den Wechseljahren nicht unter Haarausfall leiden möchte, sollte unbedingt auf seine Ernährung achten. Die sollte möglichst ausgewogen und reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sein. Auch eisenreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel rotes Fleisch, kann Ihre Haare beim Wachstum unterstützen und stärken.

Nehmen Sie zudem viele Zitrusfrüchte und anderes Obst zu sich, in dem Vitamin C zu finden ist. Das fördert die Aufnahme von Eisen im Blut und tut damit auch Ihren Haaren etwas Gutes. Besonders wichtig ist allerdings Kalzium. Das finden Sie vor allem in Milchprodukten und Gemüsesorten wie Brokkoli, Salat und Porree.

​#4 Trinken Sie viel Wasser​

Nicht nur während der Menopause ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wasser unterstützt nämlich nicht nur unsere Gesundheit und lässt die Haut weniger schnell altern – auch die Haare bleiben schön geschmeidig. Trinken Sie mindestens zwei Liter stilles Wasser pro Tag, um Ihren Körper bestmöglich mit Flüssigkeit und Mineralstoffen zu versorgen. So fördern Sie den Stoffwechsel und wirken neben dem Knochenabbau auch dem Haarausfall entgegen.

​#5 Behandeln Sie Ihr Haar gut​

Um Ihr Haar zu schützen und es vor dem Ausfallen zu bewahren, sollten Sie unbedingt auf eine ausreichende Pflege achten. Nutzen Sie dafür sanfte Pflegeprodukte und zerren Sie beim Kämmen auf keinen Fall zu sehr an ihnen. Außerdem sollten Sie von chemischen Vorgängen, wie Färben und Bleichen, absehen. Das greift die Struktur Ihrer Haare enorm an und macht sie brüchig.

​#6 Bringen Sie Ihre Hormone mit Kräutern wieder ins Gleichgewicht​

Leiden Sie aufgrund der Menopause unter Hormonschwankungen? Dann können Sie dem auf natürlichem Wege entgegenwirken. Helfen können hier nämlich Kräuter. Sie regulieren unseren Hormonhaushalt und bringen alles wieder ins Lot. Wahre Wunderwaffen sind zum Beispiel Brennnessel, Liebstöckel, Beifuss, Schafgarbe und Bockshornklee. Sie enthalten Beta-Sitosterol, das dem weiblichen Hormon sehr ähnlich ist. Das bringt unseren Östrogen-Spiegel wieder auf Trab und fördert das Wachstum Ihrer Haare.

​#7 Nahrungsergänzungsmittel können helfen​

Wenn Sie Heilkräutern nicht wirklich über den Weg trauen, können Sie zur Stärkung Ihrer Haare natürlich auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Zu empfehlen sind zum Beispiel die Cosphera Haar Vitamine. Diese Kapseln versorgen Ihre Haare mit mehr als 20 Mikronährstoffen und verleihen Ihrer Mähne neue Fülle und mehr Glanz.

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​#8 Lassen Sie sich von einem Arzt untersuchen​

Finden auch Sie immer wieder nicht nur vereinzelte Haare, sondern gleich ganze Strähnen auf Ihrem Badezimmerboden oder in der Bürste? Dann sollten Sie das unbedingt mal von einem Arzt abklären lassen.

Die Gründe für Ihren Haarausfall können nämlich vielfältig sein und müssen nicht unbedingt mit den Wechseljahren in Verbindung stehen. Sie könnten möglicherweise auch einen Eisenmangel haben oder eine Erkrankung. Abklären kann das nur ein Arzt, den Sie daher zu aller erst konsultieren sollten, bevor Sie zu Nährungsergänzungsmitteln oder anderen Methoden greifen.

Auch die Medizin kann helfen​

Ein kreisrunder Haarausfall ist bei Männern ab einem gewissen Alter leider sehr bekannt. Doch auch Frauen können unter sehr starkem Haarverlust und kahlen Stellen leiden. Zwar führt das in der Regel nicht zu einer kompletten Glatze, dramatisch kann das für die Betroffene aber trotzdem sein. In diesem Fall müssen Sie sich nicht nur auf Kräuter und eine gesunde Ernährung verlassen. Auch die Medizin hat eine Lösung gefunden, um dem Haarausfall entgegenzuwirken.

​Hormonersatztherapie​

Wenn Sie in den Wechseljahren unter starken Hormonschwankungen leiden, ist der Verlust Ihres Haupthaares oft eine grässliche Nebenerscheinung. Helfen kann hier eine Hormonersatztherapie.

In diesem Zuge wird Ihnen eine Pille oder ein Pflaster beschrieben, um dem Körper künstlich Östrogene und Gestagene zuzuführen. So soll Ihr Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht und Symptome wie Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Haarausfall bekämpft werden.

Risiken und Nebenwirkungen dieser Behandlung​

Grundsätzlich klingt der Erfolg der Hormonersatztherapie erst einmal beeindruckend und auch erleichternd. Allerdings sollten Sie sich bei Interesse unbedingt vorher ausgiebig von Ihrem Gynäkologen beraten lassen.

Diese Therapie birgt nämlich einige Risiken. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Brustkrebs oder Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken.  Überlegen Sie sich also genau, ob Sie diese Behandlung tatsächlich durchführen lassen wollen oder ob nicht auch andere Methoden eine Option für Sie sind.

​Wenn ​die Hormone streiken​

Die Menopause ist die wohl verhassteste Phase im Leben einer jeden Frau. Die Stimmung schwankt von Lachen zu Weinen, ständig ist es zu heiß oder zu kalt und auch die Haare werden brüchig und dünn.

Kein Grund aber, die Flinte ins Korn zu werfen. Wenn Sie ein wenig auf Ihren Körper achten, sich ausreichend bewegen und gesund ernähren, können Sie die Symptome der Wechseljahre lindern und auch dem Haarausfall entgegen wirken.

Als zusätzliche Unterstützung ist die Einnahme von Cosphera Haar Vitaminen ideal. Sie versorgen Ihr Haar mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und regen damit Ihr Haarwachstum an. Sprechen Sie aber in jedem Fall zu erst mit Ihrem Arzt, um mögliche Erkrankung und auch Nebenwirkungen von Anfang an auszuräumen.

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